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Die Abkürzung EEG steht für Elektroenzephalographie, das heißt die Aufzeichnung der elektrischen Aktivität des Gehirns. Die vielen Milliarden Nervenzellen (Neurone) in unserem Gehirn sind als kleine elektrische Leiter aufzufassen. Die elektrische Aktivität des Gehirns ist dabei sehr schwach, die einzelnen Potentiale sind meist zwischen 20 und 100 µV hoch (Mikrovolt, also millionstel Volt).
Erstmals beschrieben wurde die elektrische Aktivität der Gehirns 1924 von Hans Berger an der Universität Jena, seinerzeit noch durch Ableitung am Hirn selbst nach Schädelöffnung. Nach Entwicklung des Diffentialverstärkers durch Jan-Friedrich Tönnies 1934 gelang es schließlich, das EEG von der Schädeloberfläche abzuleiten.
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